Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

www.damian-hungs.de

 

Kommende Austerlitz

 

Geschichte

Komture

Bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ballei Böhmen

Bistum Olmütz

Land: Böhmen

 

 

I. Geschichte

Angeblich geht die Kommende auf eine Schenkung des Herzogs Konrad im 13. Jahrhundert zurück1, der hier auch eine Burg errichtete und dessen Besitz 1237 von König Wenzel I. von Böhmen bestätigt wurde2. Nach einer Königsbulle des Jahres 1337 besaß die Kommende Markt und Pfarrei Austerlitz, wie auch vier weitere Dörfer. Neben dem Kauf des Dorfes Neschkowitz wird auch die Besetzung der Pfarreien Deblin, Krenowitz, Bititschka und Hrottowitz durch den Komtur erwähnt. Die Kommende, welcher im Jahr 1382 zwölf Ordensbrüder angehörten3, unterhielt zugleich in Deblin eine Niederlassung mit zwei Ordensbrüdern und einem weltlichen Kaplan, so wie auch in Krenowitz zwei Ordensbrüder und einen Komtur4. Doch ist eine Selbständigkeit letzterer zu bezweifeln. Die Landwirtschaft der Kommende umfasste 1382 nicht weniger als 800 Schafe, 32 Pferde, 10 Schweine, 42 Rinder und drei Kälber5. Die Stadt, welche vom Deutschen Orden im Auftrag König Wenzels begründet wurde, ging 1509 in den Besitz der Grafen Kaunitz über6, nachdem der König bereits 1410 die Kommende eingezogen und säkularisiert hatte7.

 

 

II. Komture

Ulrich von Grunberg (1381-1383)8

Niklas von Falkenau (1383)

Mixo von Wildenberg (1383-1384)9

Konrad von Czachwitz (1409-1411)10

 

 

 

Quelle: http://www.hrady-zriceniny.cz/s__herman_cb4.htm (31. April 2015)Quelle: http://www.hrady-zriceniny.cz/s__herman_cb4.htm (31. April 2015)

 

1 Josef Hemmerle, Die Deutschordens-Ballei Böhmen in ihren Rechnungsbüchern 1385-1411, Bad Godesberg 1967, S. 25

2 https://de.wikipedia.org/wiki/Slavkov_u_Brna (05.08.2019)

3 Josef Hemmerle, Die Deutschordens-Ballei Böhmen in ihren Rechnungsbüchern 1385-1411, Bad Godesberg 1967, S. 25

4 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 102-103

5 Josef Hemmerle, Die Deutschordens-Ballei Böhmen in ihren Rechnungsbüchern 1385-1411, Bad Godesberg 1967, S. 47

6 http://de.wikipedia.org/wiki/Slavkov_u_Brna (8. März 2010)

7 Klaus Militzer Die Geschichte des Deutschen Ordens, Stuttgart 2005, S. 176

8 Libor Jan, Zu den Beziehungen zwischen der Deutschordensballei Böhmen, dem Böhmenkönig und dem Hochadel, in: Herrschaft, Netzwerke und Brüder des Deutschen Ordens in Mittelalter und Neuzeit, Weimar 2012, S. 117

9 Libor Jan, Zu den Beziehungen zwischen der Deutschordensballei Böhmen, dem Böhmenkönig und dem Hochadel, in: Herrschaft, Netzwerke und Brüder des Deutschen Ordens in Mittelalter und Neuzeit, Weimar 2012, S. 116

10 Libor Jan, Zu den Beziehungen zwischen der Deutschordensballei Böhmen, dem Böhmenkönig und dem Hochadel, in: Herrschaft, Netzwerke und Brüder des Deutschen Ordens in Mittelalter und Neuzeit, Weimar 2012, S. 116