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Damian Hungs

Kommende Erfurt

 

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Kommende Erfurt

Ballei Hessen / Ballei Thüringen

Erzbistum Mainz

Land: Kurfürst-Erzbistum Mainz

 

I. Geschichte

Die im Erzbistum Mainz gelegene Kommende wurde noch vor 1252 begründet und gehörte

Ursprünglich zur Kommende Griefenstedt. Seit 1290 mit der Pfarrei St. Nikolaus in Erfurt und der Pfarrei Fahnern ausgestattet, wechselte sie 1308 von der Ballei Hessen in die Ballei Thüringen. Bereits 1281 hatte sie den Hof an der Lehmannsbrücke in Erbpacht genommen und 1290 das Patronat über die Erfurter Lorenzkirche erhalten1. Zwischen 1302 und 1332 gelangte die Kommende von der Ballei Thüringen an die Ballei Hessen, wo es schon bald in die Abhängigkeit der Landkommende in Marburg geriet2. Doch gelangte sie noch vor 1360 in die Abhängigkeit der Kommende Griefenstedt, welche in diesem Jahr für den Neubau des Turmes der Nicolaikirche aufkam3. Die Zahl der Priesterbrüder des Konventes sank von dreien, in der Zeit von 1410/114, auf zwei im Jahre 1451. 1573 wurde der Komturshof errichtet5. 1744 wurde das Langschiff der Kirche abgerissen, so dass nur noch der Turm stehen blieb6.

 

II. Komture

Johann von Rehnen

Franz von Hatzfeld7

 
1 Deutschordens-Ballei Thüringen, Bad Mergentheim 1992, S. 28
2 Bernhard Sommerlad, Der Deutsche Orden in Thüringen, Halle 1931, S. 38
3 J. G. L. Anderson, Geschichte der Deutschen Ordens-Commende Griefstedt, Erfurt 1867, S. 38
4 Marian Biskup, Irena Janosz-Biskupowa, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter 1236-1449,Marburg 2002, S. 66
5 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil II, Marburg 2004, S. 121
6 Schild am Turm der ehemaligen Kirche (29.12.2010)
7 Deutschordens-Ballei Thüringen, Bad Mergentheim 1992, S. 28

 

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