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Kommende Giengen

 

- Geschichte

- Komture

Kommende Giengen

Ballei Franken

Bistum Augsburg

Land: Reichsstadt Giengen

 

I. Geschichte

Die Kommende wurde noch vor 1275 begründet1. Innerhalb der schwäbischen Reichsstadt gelegen2, war sie nie sehr bedeutend und hatte ihre Besitzungen lediglich in Giengen und Umgebung. 1275 erhielt sie zur Schuldenbegleichung einen Hof in Zöschingen, ein Viertel der Wälder Rostall und Prunn3. Nach dem Erwerb des Gutes Steten, im Jahre 1309, kaufte der Komtur 1319 von der Kommende Nürnberg den Hof Zipplingen, der dann jedoch mit der Kommende Oettingen gegen einen Hof in Möttingen vertauscht wurde4. Bereits im 15. Jahrhundert wurde der Besitz von Kapfenburg aus verwaltet5.

 

II. Komture6

Albertus (1286)

Ulrich von Kammlach (1293-1299)

Herbort (1309-1320)

Erkinger von Stetten (1340)

Herold von Ohrn (1345/46, 1350)

Heinrich der Kittler (1352)

Walter von Kaltenthal (1391)

Johann von Vennigen (1396)

 

1 Dieter J. Weiss, Die Geschichte der Deutschordens-Ballei Franken im Mittelalter, Neustadt 1991, S. 88
2 Dieter J. Weiss, Die Geschichte der Deutschordens-Ballei Franken im Mittelalter, Neustadt 1991, S. 256
3 Dieter J. Weiss, Die Geschichte der Deutschordens-Ballei Franken im Mittelalter, Neustadt 1991, S. 89
4 Dieter J. Weiss, Die Geschichte der Deutschordens-Ballei Franken im Mittelalter, Neustadt 1991, S. 256
5 Dieter J. Weiss, Die Geschichte der Deutschordens-Ballei Franken im Mittelalter, Neustadt 1991, S. 88
6 Dieter J. Weiss, Die Geschichte der Deutschordens-Ballei Franken im Mittelalter, Neustadt 1991, S. 431