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Kommende Koblenz

 

 

- Geschichte

- Bilder

 

Kommende Koblenz

Ballei Koblenz

Erzbistum Trier

Land: Kurfürst-Erzbistum Trier

 

GESCHICHTE

Die Ursprünge der Kommende und Ballei Koblenz finden sich in der Schenkung des Nikolaushospitals. Dieses wurde dem Deutschen Orden 1212 durch das Florinusstift übertragen1 und lag in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stift St. Kastor2. Zur eigentlichen Kommendengründung kam es dann 12163. Schon im 14. Jahrhundert wurde sie als Kammerballei dem Hochmeister unterstellt4. Lebten 1410/115 und 1420 dreizehn Ritter- und sechs Priesterbrüder in der Kommende, so waren es 1451 sechs Ritter- und neun Priesterbrüder6. Um 1600 verlegte der Landkomtur seinen Sitz nach Köln. Zugleich erwarb er 1619 Haus Morsbroich mit seinen Ländereien, welches er als Landsitz nutzte und zwischen 1634 und 1657 umbaute. Nachdem Morsbroich ab 1761 in einen Residenzbau verwandelt worden war, und die französischen Truppen das linke Rheinufer eingenommen hatten, wurde es zum alleinigen Sitz des Landkomturs7.

 

1 Bernhard Demel, Papst Honorius III. bestätigt dem Deutschen Orden die Hospitalübertragung zu Koblenz., in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa, Aldenbiesen 1992, S. 60-61

2 T. Coun, Die hl. Katharina im Brevier des Johannes deKetgh, Deutschordenspriester und Pfarrer zu Elsen., in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa, Aldenbiesen 1992, S. 23

3 Rüdiger Schmidt, Die Deutschordenskommenden Trier und Beckingen. 1242-1794., Marburg 1979, S. 23

4 Bernhard Demel, Papst Honorius III. bestätigt dem Deutschen Orden die Hospitalübertragung zu Koblenz., in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa, Aldenbiesen 1992, S. 61

5 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 65

6 Hans Limburg, Die Hochmeister des Deutschen Ordens und die Ballei Koblenz, Bad Godesberg 1969, S. 108

7 Udo Arnold, Schloß Morsbroich, in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa., Aldenbiesen 1992, S. 174

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