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Kommende Montfort

Kommende Montfort

Ballei Palästina

Bistum Akkon

Land: Königreich Jerusalem

 

Die Burg Montfort, auch Starkenberg genannt, war der Sitz des Hochmeisters1. Schon 1219 kaufte Herzog Leopold von Österreich bei Akkon einen Grund, welchen er dem Deutschen Orden übertrug2 und der 1220 durch einen Zukauf abgerundet wurde3. Auf diesem Grund begann der Orden ab 1229 mit dem Bau der Burg Montfort. Die Bedeutung dieser Burg wurde bereits dadurch ersichtlich, dass ihr Kastellan nur durch ein Generalkapitel ein- oder abgesetzt wurde4. Im Verlauf des 13. Jahrhunderts trennte sich das Vermögen des Hochmeisters von dem des Konventes, der über eigene Einnahmen verfügte. Trotzdem blieb der Ordensschatz5 auf Montfort, solange die Burg genügend Sicherheit bot. Da der Hochmeister noch über keine eigene Kanzlei verfügte, so wurden einzelne Konventsherren immer wieder zu Verwaltungsakten herangezogen6. 1268 wurde die Burg durch den mamelukischen Sultan Baibars eingenommen7.

 

 

1 Klaus Militzer Die Geschichte des Deutschen Ordens, Stuttgart 2005, S. 33

2 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 62

3 Gerard Müller, Jerusalem oder Akkon?, Bad Münstereifel 1988, S. 23

4 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 62-63

5 Gemeint sind hier die Gelder des Ordens und auch alle Urkunden über wichtige Besitzungen.

6 Klaus Militzer Die Geschichte des Deutschen Ordens, Stuttgart 2005, S. 21

7 Klaus Militzer Die Geschichte des Deutschen Ordens, Stuttgart 2005, S. 33