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Kommende Speyer

 

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Kommende Speyer

Ballei Franken, Deutschmeister

Bistum Speyer

Land: Reichsstadt Speyer

 

I. Geschichte

Bischof Konrad übergab dem Deutschen Orden am 20. Mai 1220 ein Hospital, das an der Pfarrkirche St. Stephan gelegen war. Die Kirche selbst, dem Stift St. German gehörend, gelangte durch verschiedene Zahlungen am 18. Januar 1231 an den Orden1. 1253 erlangte die Kommende die Befreiung von Bede, Steuer, Zoll und das Recht des freien Ausschanks und Verkaufs von Wein. In den kommenden Jahren erwarb die Kommende Häuser in Speyer, wie auch Güter in Schifferstadt (1321)2, Kronau und St. Leon (1328)3 und auch den Zehnten zu Rülzheim, welchen sie jedoch 1479 anteilig verkauften4. 1410/11 lebten in der Kommende vier Priesterbrüder5.

 

II. Komture

Berthold von Gepzinstein (erw. 1306)

Rüdiger von Dulken (1384-1389)

Dieter von Mühlhausen (bis 1499)6

Johann Krampff (1513)

Philipp Schelm von Bergen (ca. 1583-ca. 1586)7

 

1 Staatsarchiv Ludwigsburg, JL 425 Bd. 24 Qu. 69

2 Staatsarchiv Ludwigsburg, JL 425 Bd. 24 Qu. 70

3 Staatsarchiv Ludwigsburg, JL 425 Bd. 24 Qu. 71

4 Staatsarchiv Ludwigsburg, JL 425 Bd. 24 Qu. 73

5 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 63

6 Rudolf Fendler, Die Kammerkommende des Deutschen Ordens in Weissenburg im Elsass, Marburg 1995, S.

248-249

7 Jörg Seiler, Der Deutsche Orden in Frankfurt, Marburg 2003, S. 527

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