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Kommende Vargula

 

- Geschichte

- Komture

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommende Vargula

Ballei Thüringen

Erzbistum Mainz

Land: Landgrafschaft Thüringen

 

I. Geschichte

Am 20. Februar 1340 erwarb Hochmeister Dietrich von Altenburg vom Fuldaer Abt Heinrich VI. von Hohenberg Burg und Amt Vargula. Bereits 1341 wurde auf der Burg eine Kommende errichtet und in diesem Jahr auch die Pfarrei Vargula hinzu erworben1. Im Rahmen weiterer Besitzerwerbungen gelangte auch die Pfarrei von Groß-Vargula 1382 in den Besitz der Kommende. Diese wurde vom Landgrafen selbst erworben, dem er dafür im Tausch die Pfarrei Gotha überließ2. Die Besitzungen der Kommende gingen später an die Stadt Erfurt über3. Doch gab es dabei einige Probleme, da der Orden in Bezug von Besitzveräußerungen sich an den Landgrafen gebunden hatte und diesem die Stadt Erfurt nicht wirklich genehm war. Nachdem der Landgraf sich diesbezüglich an den Apostolischen Stuhl gewandt hatte, fiel das Urteil jedoch zu seinen Ungunsten aus. Als Verkaufsgrund gab der Orden Kriegsschulden an und erwarb einen Erlös von 3.050 Schock Meissner Groschen. Eine hohe Summe4.

 

II. Komture5

Dietrich Hottermann (1341)

Otto von Worbis (1342)

Heinrich Rost (1347-1350)

Otto von Worbis (1357-1367)

 

1 Deutschordens-Ballei Thüringen, Bad Mergentheim 1992, S. 27
2 Bernhard Sommerlad, Der Deutsche Orden in Thüringen, Halle 1931, S. 42-43
3 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400, Wien 1955, S. 153
4 Bernhard Sommerlad, Der Deutsche Orden in Thüringen, Halle 1931, S. 43-44
5Bernhard Sommerlad, Der Deutsche Orden in Thüringen, Halle 1931, S. 227