Kommende Calamata
Bistum:
Land: Fürstentum Achaia
.
I Geschichte
Die Kommende des Deutschen Ordens bei Kalamata entstand im Jahr 1209 im Fürstentum Achaia auf der Peloponnes. In diesem Jahr übertrug Fürst Geoffroi I. de Villehardouin dem Deutschen Orden vier Ritterlehen im Gebiet von Kalamata. Mit dieser Schenkung wurde die Grundlage der Kommende geschaffen. Der Besitz war als Lehen in die Herrschaftsordnung des Fürstentums Achaia eingebunden.
Zu einem späteren Zeitpunkt gehörte auch Château Neuf im Gebiet von Kalamata zum Besitz der Kommende.
Im frühen 15. Jahrhundert gelangten weite Teile der Peloponnes wieder unter byzantinische Herrschaft. Mit der Einnahme der Region um Kalamata ging auch der Besitz der Kommende verloren. Damit endete ihre Geschichte im Zusammenhang mit der byzantinischen Rückeroberung der Landschaft um das Jahr 1421.
.
– Quellen und Literatur –
Forstreuter, Kurt: Der Deutsche Orden am Mittelmeer, Bad Godesberg 1967
Strehlke, Ernst: Tabulae Ordinis Theutonici ex tabularii regii Berolinensis codice potissimum. Berlin 1869
Tumler, Marian: Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955
