Kommende Bari
Erzbistum Bari
Land: Königreich Neapel
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I Geschichte
Die Kommende Bari ist mit dem zu ihr gehörigen Hospital und der Kirche Santa Maria degli Alemanni, auch Sancta Maria Theutonicorum oder Sancta Maria Alemannorum, bereits 1209 urkundlich belegt. Als domus beziehungsweise domus hospitalis bezeichnet, unterstand sie ursprünglich der Kommende San Leonardo di Siponto.
Aus der ersten Zeit der Kommende sind nur wenige Nachrichten erhalten. Für das Jahr 1310 ist ein Jahreseinkommen von 55 Dukaten belegt. Der Visitationsbericht von 1410/11 nennt nur noch den Komtur als Bewohner der Kommende. Dasselbe Bild zeigt die Visitation der Jahre 1435 bis 1440. Auch im Jahr 1451 wurde die Kommende nur noch vom Komtur bewohnt.
Im Jahr 1492 wurden die Kirche und die Gebäude der Kommende den Klarissen übergeben. Mit der Übergabe erhielt die Kirche das Patrozinium Santa Chiara. Damit endete die Geschichte der Kommende des Deutschen Ordens in Bari.
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II Komture
Arnold (erw. 1240)
Konrad (erw. 1240)
Konrad Durckeln (erw. 1433-1435)
Otto Weylern (1435-1436)
Pietro (Peter) Mendel (1443–1448)
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– Quellen und Literatur –
Biskup, Marian: Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002
Forstreuter, Kurt: Der Deutsche Orden am Mittelmeer, Bonn 1967
Toomaspoeg, Kristjan: Die Brüder des Deutschen Ordens in Italien. In: Ordines Militares. Yearbook for the Study of the Military Orders 19 (2014), Toruń 2014
Flachenecker, Helmut: Kommendenausbau im Hl. Römischen Reich des 13. Jahrhunderts. Italien, Franken, Preußen und Livland in vergleichender Perspektive., Ilmtal-Weinstraße 2022
Tumler, Marian: Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955
