Kommende Foggia

Ballei Apulien

Bistum Troia

Land: Königreich Neapel

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I           Geschichte

I           Geschichte

Seit 1227 hatte der Deutsche Orden Besitzungen in Foggia[1], zu denen 1228 noch ein von einem Familiaren gestiftetes Hospital in Vorort Bassano kam[2]. Seit 1235 als Kommende belegt[3], kam in diesem Vorort auch noch eine Kirche hinzu[4], welche jedoch keine Pfarrrechte besaß[5]. In den kommenden Jahren wuchs der Besitz stark an, so dass die Kommende um 1249 zahlreiche Häuser und Ländereien in und um Foggia besaß[6].

Um 1249/50 wurden zahlreiche Güter, die den verschiedenen Ritterorden zur Nutzung überlassen worden waren, von der königlichen Verwaltung zurückgenommen und anschließend teilweise neu vergeben. Bei einem Teil dieser Güter dürfte es sich um königliche Liegenschaften gehandelt haben, die den Orden lediglich pachtweise oder in einer vergleichbaren Form überlassen worden waren. Wie stark die Kommende des Deutschen Ordens von diesen Rücknahmen betroffen war, lässt sich nicht zuverlässig bestimmen, weil der ‚Quaternus de excadenciis nur einen Teil des Ordensbesitzes erfasst und die Güter der einzelnen Ritterorden nicht durchgehend eindeutig voneinander trennt[7].

Die Visitation von 1410/11 vermeldet nur noch einen Priesterbruder als in der Kommende lebend[8], was auch 1435 und 1440 der Fall war[9].

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[1] Kristjan Toomaspoeg, „Gli insediamenti templari, giovanniti e teutonici nell’economia della Capitanata medievale“, in: Pasquale Favia, Federico II e i cavalieri teutonici in Capitanata. Recenti ricerche storiche e archeologiche, Galatina 2012, S. 193

[2] Kristjan Toomaspoeg, „Gli insediamenti templari, giovanniti e teutonici nell’economia della Capitanata medievale“, in: Pasquale Favia, Federico II e i cavalieri teutonici in Capitanata. Recenti ricerche storiche e archeologiche, Galatina 2012, S. 193-194

[3] Kristjan Toomaspoeg, Die Gründung der Kommenden des Deutschen Ordens in Italien (13. bis Anfang des 14. Jahrhunderts), in: Kommendenausbau im Hl. Römischen Reich des 13. Jahrhunderts, Weimar 2022, S. 135-136

[4] Kristjan Toomaspoeg, Die Gründung der Kommenden des Deutschen Ordens in Italien (13. bis Anfang des 14. Jahrhunderts), in: Kommendenausbau im Hl. Römischen Reich des 13. Jahrhunderts, Weimar 2022, S. 147-148

[5] Kristjan Toomaspoeg, „Les ordres militaires dans les villes du Mezzogiorno“, in: Damien Carraz, Les ordres militaires dans la ville médiévale (1100–1350), Clermont-Ferrand 2013/2014, S. 176-178

[6] Kristjan Toomaspoeg, „Gli insediamenti templari, giovanniti e teutonici nell’economia della Capitanata medievale“, in: Pasquale Favia, Federico II e i cavalieri teutonici in Capitanata. Recenti ricerche storiche e archeologiche, Galatina 2012, S. 193-195

[7] Kristjan Toomaspoeg, „Gli insediamenti templari, giovanniti e teutonici nell’economia della Capitanata medievale“, in: Pasquale Favia, Federico II e i cavalieri teutonici in Capitanata. Recenti ricerche storiche e archeologiche, Galatina 2012, S. 194-201

[8] Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 64

[9] Kurt Forstreuter, Der Deutsche Orden am Mittelmeer, Bad Godesberg 1967, S. 213