Kommende Jaffa
Patriarchat Jerusalem
Land: Königreich Jerusalem
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I Geschichte
Im März 1196 erhielt die Gemeinschaft Land in Jaffa[1]. Zu Besitz gehörten ein Haus in der Stadt, wie auch Weinberge außerhalb der Stadt[2].
1196 bestätigte Papst Cölestin III. verschiedene Besitzungen des Ordens und erwähnt in diesem Zusammenhang für Jaffa ein Haus, Weinberge und weitere Güter[3]. Am 8. Dezember 1216 bestätigte auch Papst Honorius III. die zuvor verliehenen Privilegien und Besitzungen des Ordens, wobei Jaffa, Akkon, Askalon, Ramla, Tyrus und Caesarea genannt werden[4].
Ein vor 1243 entstandenes Besitzverzeichnis nennt ein Grundstück, welches bei einem Ofen und einer ‚Curia‘ lag[5]. Eine Curia konnte von einem Wirtschaftshof bis zum Verwaltungszentrum reichen, sodass auch die Möglichkeit einer abhängigen Niederlassung besteht.
1228/29 zog Kaiser Friedrich II. von Akkon nach Süden, begleitet von Hermann von Salza und Brüdern des Deutschen Ordens. Nach Verhandlungen in Jaffa zwischen Friedrich II. und dem ägyptischen Sultan al-Kāmil wurde dort am 18. Februar 1229 das entsprechende Abkommen geschlossen. Anschließend setzte der Zug seinen Weg nach Jerusalem fort[6].
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[1] Christopher Marshall: Warfare in the Latin East, 1192–1291, Cambridge 1992, S. 111
[2] Nicholas E. Morton: The Teutonic Knights in the Holy Land, 1190–1291, Woodbridge 2009, S. 27
[3] Adrian J. Boas: Archaeology of the Military Orders. A Survey of the Urban Centres, Rural Settlements and Castles of the Military Orders in the Latin East (c. 1120–1291), London 2006, S. 63
[4] Bernhard Huber: Ritterorden, Hospitalität und Militärdienst. Überlegungen zu Namen und Charakter des Deutschen Ordens von der Frühzeit bis in das lange 19. Jahrhundert., in: László Pósán, Das Militärwesen im Deutschen Orden, Weimar 2025, S. 2
[5] Indrikis Sterns: The Statutes of the Teutonic Knights: A Study of Religious Chivalry, PhD Dissertation, University of Pennsylvania 1969, S. 26
[6] Shlomo Lotan: The Teutonic Order Armies’ Struggle and Fighting in the Latin Kingdom of Jerusalem, in: László Pósán, Das Militärwesen im Deutschen Orden, Weimar 2025, S. 24–36
