Kommende Valkenburg
(Erz-) Bistum Utrecht
Land: Grafschaft Holland, Republik d. Vereinigten Niederlande (ab 1581)
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I Geschichte
Graf Wilhelm II. von Holland übertrug dem Deutschen Haus in Utrecht im Jahr 1241 das Patronatsrecht der Kirche von Valkenburg mit den dazugehörigen Rechten und Einkünften. Zur wirtschaftlichen Grundlage der Kommende gehörten neben dem Patronatsrecht die mit der Kirche verbundenen Einkünfte, Renten und Grundstücke; daneben verwaltete sie weiteren Besitz im Bereich von Valkenburg.
Mit dem Priesterbruder Florens, der 1352 als Zeuge in einer Urkunde der Abtei Rijnsburg erscheint, findet sich die erste namentliche Nennung eines Ordensbruders der Kommende. Mit Gerrit Jonghen wird 1377 zugleich der erste Komtur genannt, an dessen Seite ein Konvent von Priesterbrüdern bestand[1].
Schon 1388 wurde der Sitz der Kommende nach Katwijk verlegt, wo sich bei der Leproserie eine Marienkapelle mit Haus und Hof befand, die zur Pfarrkirche erhoben und deren Patronatsrecht dem Deutschen Orden übertragen worden war[2]. Gleichzeitig wurde die bisherige Pfarrkirche von Valkenburg zur Kapelle herabgestuft. Der Konvent bestand zu dieser Zeit aus drei Priesterbrüdern, von denen einer weiterhin die Seelsorge in Valkenburg versah, während die beiden anderen ihren Sitz in Katwijk nahmen.
Die Kirche von Valkenburg erhielt 1424 erneut den Rang einer Pfarrkirche, deren Seelsorge weiterhin ein Priesterbruder der Kommende in Katwijk versah[3]. Mit der teilweisen Zerstörung der Pfarrkirche in den Jahren 1573/74 und ihrem Übergang an die Protestanten im Jahr 1592 endete diese Verbindung[4].
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[1] Mol, Johannes A.: De Duitse Orde in de Balije Utrecht, Hilversum 1991.
[2] Maris, A. J.: De Ridderlijke Duitsche Orde, Balije van Utrecht. Utrecht 1952
[3] Mol, Johannes A.: De Duitse Orde in de Balije Utrecht, Hilversum 1991.
[4] www.meertens.knaw.nl/bedevaart/bol/plaats/794 (14. Juli 2009)
