Kommende Clavodie

Ballei Armenien

Erzbistum Nikosia

Land: Königreich Zypern

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I           Geschichte

Im Juni 1229 schenkte König Heinrich I. von Zypern dem Deutschen Orden das Dorf und die Herrschaft Clavodie, das heutige Klavdia auf Zypern. Mit der Schenkung erhielt der Orden das casale de Clavodie mit allem Zubehör. Der Besitz hatte zuvor Johannes de Milmars gehört.

Zum Besitz gehörten die abhängigen Leute, die bebauten und unbebauten Äcker, die Bäume, die chevagia, das Wasser und alle Rechte des Dorfes. Zusätzlich erhielt der Orden ein Haus in Nikosia mit seinem Umgriff, das zuvor Druo de Bedort gehört hatte. Die Schenkung wurde in Nikosia ausgestellt. Als Zeugen erscheinen Guillelmus de Riveto, Aymericus Barlays, Amalricus de Bessano, Gauvanus und Hugo de Gibeleto.

In Clavodie errichtete der Deutsche Orden eine Kommende. Sie bestand aus dem Dorf und der Herrschaft Clavodie mit den zugehörigen Rechten sowie dem in der Schenkung genannten Haus in Nikosia.

Wie lange die Kommende bestand, ist nicht bekannt. Der Deutsche Orden verließ Zypern in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

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– Quellen und Literatur –

Forstreuter, Kurt: Der Deutsche Orden am Mittelmeer. Bonn 1967.

Morton, Nicholas: The Teutonic Knights in the Holy Land 1190–1291. Woodbridge 2009.

Strehlke, Ernst: Tabulae Ordinis Theutonici ex tabularii regii Berolinensis codice potissimum. Berlin 1869.

Tumler, Marian: Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400, Wien 1955.