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Damian Hungs

Chrysostomosliturgie

 

 

Aufbau

Altar und Altargeräte

Prosphora

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Liturgische Texte (Deutsch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- A u f b a u -

I. Proskomidie (Gabenbereitung)
Die Proskomidie findet im Verborgenen hinter der geschlossenen Ikonostase statt, am Tisch der Prothesis, gewöhnlich in einem Seitenraum der Apsis.
1. Innere Vorbereitung der Zelebranten
  • Gebet vor der Ikonostase
  • Eintritt in das Heiligtum
2. Äußere Vorbereitung der Zelebranten
  • Anlegen der liturgischen Gewänder
  • Händewaschung
3. Bereitung der Opfergaben
  • Zurüstung des Brotes
  • Bereitung des Weines
  • Gedächtnis der Heiligen, der Lebenden und der Verstorbenen
  • Verhüllung und Inzens (Beweihräucherung) der Gaben
  • Gebet der Zurüstung ("Prothesis-Gebet")
  • Entlassung
II. Liturgie der Katechumenen
1. Beginn der öffentlichen Liturgie
  • Eröffnungslobpreis
  • Friedensektenie (Litanei) – die Litaneien während der Liturgie werden vom Diakon gesungen, wenn dieser fehlt, vom Priester selbst, und von der Gemeinde mit Gebetsrufen beantwortet.
  • Stillgebet und Erste Antiphon
  • Kleine Litanei, Stillgebet und Zweite Antiphon
  • Christus-Hymnus
  • Kleine Litanei, Stillgebet und Dritte Antiphon
  • Kleiner Einzug mit dem Evangeliar
2. Gebete
  • Troparion und Kondakion
  • Trishagion
  • Zeremonie des Thrones
3. Schriftlesungen
  • Prokimen
  • Epistel
  • Alleluja
  • Evangelium
  • Homilie (Predigt) – kann auch nach dem Ambongebet gehalten werden
  • Inständige Litanei für die Gläubigen
  • Litanei für die Verstorbenen
  • Litanei für die Katechumenen
  • Entlassung der Katechumenen
III. Liturgie der Gläubigen
1. Darbringung der Gaben
  • Litanei für die Gläubigen
  • Litanei für die ganze Welt
  • Offertorium
  • Vorbereitungsgebete
  • Großer Einzug mit den Opfergaben
  • Bittlitanei
  • Friedensgruß
  • Nizäno-Konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis
2. Anaphora (Hochgebet)
  • Einleitungsdialog und Präfation
  • Sanctus
  • Post-Sanctus
  • Einsetzungsbericht
  • Gedächtnis und Darbringung
  • Epiklese
  • Gedächtnis der ganzen Kirche
3. Kommunion
  • Bittlitanei zur Vorbereitung auf die Kommunion
  • Vater unser
  • Hauptneigungsgebet
  • Erhebung des „Lammes“
  • Brotbrechung, Vermischung und Zeon
  • Kommuniongebete
  • Kommunion der Zelebranten (Priester und Diakon)
  • Kommunion der Gläubigen
  • Dankgebet nach der Kommunion
4. Schluss
  • Schlusslitanei
  • Ambongebet (Segensgebet über die Gemeinde)
  • Reinigen der Gefäße
  • Segen und Antidoron
  • Private Danksagungsgebete

 

 

 

- Altar und Altargeräte -

Der Altar einer orthodoxen Kirche ist stets vollkommen mit Tüchern bedeckt und immer gleich aufgebaut. Häufig befindet sich links und rechts neben dem Kreuz ein Ripidon, welche die himmlischen Seraphim darstellen. Vor dem Kreuz ist ein siebanarmiger Leuchter platziert, vor welchem ein kleiner Tabernakel (Ark oder Kivot) steht. Dieser beinhaltet lediglich die Kommunion für kranke und sterbende. Links und rechts vom Tabernakel stehen ebenfalls Kerzen. In der Mitte des Altars liegt das Evangelienbuch und zur rechten Hand des Priesters das Segenskreuz. Das auf dem Altar ausgebreitete Corporale gehört stets dem jeweiligen Priester und ist zugleich seine Weiheurkunde.

 

Die Messgeräte liegen bis zum eucharistischen Teil auf der Prothesis, einem Seitentisch. Diese bestehen aus dem Kelch (Potirion) und der Patene (Diskos), wie auch einem kleinen Speer. Dieser erinnert an die Passion und dient der Zerteilung der Prosphora. Mit dem Löffel wird die heilige Kommunion ausgeteilt, da der Leib (Brot) nach der Wandlung in das Blut (Wein) gegeben wird. Der Asteriskos wird über den Diskos gestellt, womit das Velum nicht auf der Prosphora aufliegt. Wie der Diskos, so wird auch der Potirion mit einem Velum bedekt. Ein drittes, großes Velum verhüllt die Gaben dann vollständig.

 

 

- Prosphora und Messwein -

Als Prosphora oder auch Prosphoron wird die Hostie bezeichnet. Hierbei handelt es sich stets um einen Leib, der für die Kommunion aller Anwesenden zugeschnitten wird. Es gibt keine Aufbewahrung in einem Tabernakel. Lediglich die Rückbehaltung einer Kleinigkeit, z. B. für Sterbende. Auch ist der Aufdruck auf der Prosphora immer von gleicher Symbolik.

Der zur Liturgie verwendete Wein ist gewöhnlich ein reiner Rotwein. Ihm wird bei der Mischung etwas warmes Wasser beigegeben.