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Ballei Westfalen

 

 

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Ballei WestfalenBallei Westfalen

KOMMENDEN

- Brackel

- Bremen

- Duisburg

- Höxter

- Malenburg

- Mülheim

- Münster

- Osnabrück

- Ottmarsheim

- Waldenburg

- Welheim

 

 

I. Geschichte

Die Ballei Westfalen führte stets ein Schattendasein und war von geringer Bedeutung. Um 1300 wurde die Kommende Welheim aus der Ballei Aldenbiesen herausgelöst und der Ballei Westfalen zugeordnet1. Die schlechte Wirtschaftslage führte dazu, dass 1597 die Kommende Münster und 1672 die Kommende Duisburg unter die Administration der Landkommende gestellt wurde2. Zählte die Ballei 1410/11 noch 26 Ordensbrüder3, so sank deren Zahl bis 1801 auf vier Ordensritter und zwei Ordenspriester4. Der Landkomtur, welcher seinen Sitz in der Kommende Mülheim hatte, wurde nach seiner Wahr gewöhnlich erst einmal für ein Jahr zum Statthalter der Ballei bestellt und erst dann zum Landkomtur ernannt5.

 

II. Landkomture

Gerhard von Münster (1248)

Heinrich (1285)

Johannes Vrenkinc (1302)

Dietrich von Baclo (1310, 1313, 1319)

Erhard von Virneberg (1318)

Dietrich von Baclo (1320, 1326-1331?)

Lambert von Boyen (1342, 1349)

Heinrich von Herwick (1343)

Robodo von Odenkirchen (1349)

Adam von Talhusen (1361-1369)

Heinrich von Düngelen (1371)

Haneberg von Pilgerim (1379)

Heinrich von Hohnhorst (1382, 1388)

Hermann von Brantlicht (1392, 1394, 1396)

Swerder von Vörde (1403)6

Heinrich von Bodelschwingh (1494-1533/34)

Dietrich von Heiden (1534/35- ? )

Bernhard von Schedelich (1536/v. 42-1554)

Dietrich von Heiden (1554/v. 57-1565)

Neveling von der Recke (1569-1591)

Georg von Hanxleden (1592-1609)

Rab Dietrich von Overlacker (1609/13-1632)

Rab Luther Schilder (1632/39-1651)

Ernst Schilder (1651)

Augustin Oswald von Lichtenstein (1653/55-1663)

Johann Winold von Westrem (1663/64-1671)

Franz Wilhelm von Fürstenberg (1667 Koadjutor; 1671-1688)

Wilhelm von Plettenberg (1692-1711)

Georg Levin von Nagel (1712/13-1723)

Franz Gaudenz von Westrem (1724-1729)

Franz Wilhelm Bernd von Westrem (1729/30-1740)

Ferdinand Moritz von Mengersen (1740/v. 42-1788)

Franz Wenzel von Kaunitz-Rietberg (1788-1825)7

 
1 Klaus Militzer Die Geschichte des Deutschen Ordens, Stuttgart 2005, S. 59
2 Hans Jürgen Dorn, Die Deutschordensballei Westfalen (Quellen und Studien zur Geschichte des DeutschenOrdens, Bd. 26), Marburg 1978, S. 222-223
3 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 67
4 Friedrich Täubl, Der Deutsche Orden im Zeitalter Napoleons (Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens, Bd. 4), Marburg 1966, S. 21
5 Hans Jürgen Dorn, Die Deutschordensballei Westfalen (Quellen und Studien zur Geschichte des DeutschenOrdens, Bd. 26), Marburg 1978, S. 221
6 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß derGeschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 630
7 Hans Jürgen Dorn, Die Deutschordensballei Westfalen (Quellen und Studien zur Geschichte des DeutschenOrdens, Bd. 26), Marburg 1978, S. 221

 

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