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Herrschaften des Deutschen Ordens

BURZENLAND

Im Jahr 1211 kam der Deutsche Orden in das Burzenland. König Andreas II. hatte den Hochmeister Hermann von Salza um die Unterstützung des Ordens gebeten, da er immer wieder im Kampf von den angrenzenden heidnischen Völkern bedrängt wurde. Als Zusage machte der König dem Hochmeister, dass der Orden alle von ihm eroberten Gebiete behalten könne.

Seinen Hauptsitz in der Marienburg habend, errichtete der Deutsche Orden verschiedene Festungen und konnte zahlreiche militärische Erfolge vorweisen. Auch siedelte er Siebenbürger Sachsen und andere aus dem Reich stammende Kolonisten an.

Leider führte der Erfolg des Ordens zu gewissen Begierlichkeiten des Königs von Ungarn, so dass er diesen 1225 aus dem Burzenland vertrieb.

 

ARMENIEN

In Armenien besaß der Deutsche Orden verschiedene Burgen und Dörfer, welche ihm durch den dortigen König als Lehen übergeben worden waren.

 

GRIECHENLAND

Im Jahr 1209 erwarb der Deutsche Orden die Baronie Calamata, welche im Gebiet des Fürstentums Achaia lag.


SPANIEN

In Spanien besaß der Orden wenige Besitzungen und stand in einem direkten Lehnsverhältnis zum König.  Der wichtigste Besitz war die Burg La Mota und ihre Umgebung.