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Kommende Adorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommende Adorf

Ballei Thüringen

Bistum Bamberg, ca. 1450 Bistum Regensburg, ab 1491 Bistum Naumburg

Land: Böhmen

 

I. Geschichte

1270 war die Kirche als Filialkirche von Asch an den Deutschen Orden gelangt1, was König Ottokar II. von Böhmen dem Deutschen Orden 1273 erneut bestätigte2. Seit 1286 eine eigenständige Pfarrei3 und dem Vogt von Plauen unterstehend, wurde hier 1323 eine eigenständige Kommende errichtet4, deren Komture erstmals 1328 und letztmals 1521 belegt sind5. 1407 übergab der Stadtrat der Kommende die Kapelle „Zum Heiligen Kreuz“, welche an der Straße nach Oelsnitz gelegen war, und 1511 errichtete der Deutsche Orden die Michaelis-Kapelle neu. Das Kommendengebäude stand von der Kirche getrennt, da der Vogt der Kommende 1337 die Errichtung eines Übergangs zur Kirche genehmigte6. Um 1540 wurde die Kommende aufgehoben7.

 

II. Komture8

Johann von Siebleben (1328)

Friedel (1341)

Konrad von Bickenried (1366)

Johann von Leipzig (1405)

Johann Schonbrod (1408)

Johann Grummerauer (1419)

Georg Kretzschmar (1481)

Mathes Ludwig (1521)

 

1 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 152
2 Deutschordens-Ballei Thüringen, Bad Mergentheim 1992, S. 25
3 http://www.adorf-vogtland.de/inhalte/adorf/_inhalt/unsere_stadt/geschichte/kirchengeschichte/kirchengeschichte (10.07.2015)
4 Deutschordens-Ballei Thüringen, Bad Mergentheim 1992, S. 25
5 Bernhard Sommerlad, Der Deutsche Orden in Thüringen, Halle 1931, S. 215
6 Deutschordens-Ballei Thüringen, Bad Mergentheim 1992, S. 25
7 http://www.adorf-vogtland.de/inhalte/adorf/_inhalt/unsere_stadt/geschichte/kirchengeschichte/kirchengeschichte (10.07.2015)
8 Bernhard Sommerlad, Der Deutsche Orden in Thüringen, Halle 1931, S. 215