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Kommende Aldenbiesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ballei Aldenbiesen

Bistum Lüttich

Land: Fürstbistum Lüttich

 

GESCHICHTE

Der Name der Landkommende entstand erst im 15. Jahrhundert, nachdem es zu einer Neugründung in Maastricht gekommen war, welche auch zeitweise die Residenz des Landkomturs bildete1. Im Jahre 1220 erhielt der Deutsche Orden die Domäne Biesen als Schenkung. Zu ihr gehörte auch eine Kapelle, die von den Bewohnern der umliegenden Ortschaften als Wallfahrtsort aufgesucht wurde2. Bereits 1242 schenkte der Graf von Loon der Kommende die Pfarreien Beukenbilzen und Overrepen3. Kurz nach 1255 muss es Überlegungen zur Verlegung der Landkommende nach Lüttich gegeben haben, da der Bischof von Lüttich am 20. Juli 1259 seine Erlaubnis hierzu erteilte. Doch kam es nie zur Umsetzung dieser Überlegung4. Im 15. Jahrhundert verlegte der Landkomtur seinen Sitz dann in die in Maastricht gelegene Kommende Neuenbiesen, da deren städtische Lage, besonders in unruhigen Zeiten, eine größere Sicherheit gewährte5. Erst 1620 kehrte der Landkomtur, auf Befehl des Hochmeisters Karl von Österreich, nach Aldenbiesen zurück6. Nachdem zwischen 1543 und 1566 Landkomtur Heinrich von Reuschenberg die Kommende in ein Wasserschloss umwandeln hat lassen7, begann unter Landkomtur Kardinal von Schönborn im Jahre 1716 die Verwandlung in die heutige Schlossanlage8. Dieser fügte Landkomtur Franz von Reischach 1785 noch einen Park im englischen Stil hinzu9.

 

Ehemalige Kommende Aldenbiesen;
aus: http://kastelen.clubs.nl/afbeeldingen/album/2434050/ab1.jpg (26.12.2013)Ehemalige Kommende Aldenbiesen; aus: http://kastelen.clubs.nl/afbeeldingen/album/2434050/ab1.jpg (26.12.2013)

 

1 Nieuwen Biesen in Aldenbiesen. 5 Eeuwen Duitse Orde in Maastricht., Maastricht 1989, S. 51
2 M. van der Eycken, Papst Honorius III. verleiht den Gläubigen, die die Kirche zu Altenbiesenbesuchen, einen Ablaß., in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa, Aldenbiesen 1992, S. 50
3 M. van der Eycken, Papst Innozenz IV. besätigt den Brüdern von Biesen die Patronatsrechte über die Kirchen von Beukenbilzen und Overrepen., in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa, Aldenbiesen 1992, S. 48-49
4 M. van der Eycken, Schenkung des Hauses van Cheles an den Deutschen Orden., in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa, Aldenbiesen 1992, S. 49
5 Nieuwen Biesen in Aldenbiesen. 5 Eeuwen Duitse Orde in Maastricht., Maastricht 1989, S. 51
6 Nieuwen Biesen in Aldenbiesen. 5 Eeuwen Duitse Orde in Maastricht., Maastricht 1989, S. 52
7 Guido Daniels, De Landcommanderij Alden Biesen. Historische en eigentijdse gids., Alden Biesen 1999, S. 40
8 Guido Daniels, De Landcommanderij Alden Biesen. Historische en eigentijdse gids., Alden Biesen 1999, S. 43
9 Guido Daniels, De Landcommanderij Alden Biesen. Historische en eigentijdse gids., Alden Biesen 1999, S. 38