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 Kommende Altshausen

 

Ballei Elsass-Burgund

Bistum Konstanz

Land: Deutscher Orden

 

GESCHICHTE

Im Jahre 1264 gelangte das Dorf Altshausen und die dazugehörige Pfarrei durch Schenkung zum Deutschen Orden. Schon 1268 wurde die Kommende Bigenburg nach Altshausen verlegt, das um 1300 bereits Besitzungen in 21 Ortschaften besaß und schon bald die reichste Kommende der Ballei Elsass-Burgund war. Am 28. April 1389 von König Wenzel mit dem Blut- und Halsgericht über Altshausen ausgestattet, lebten 1410/11 in dem Kommendenkonvent vier Ritter- und drei Priesterbrüder. 1414 mit einem Reinerlös von 14.183 fl die reichste Kommende der Balle, brannte 1443 das Dorf fast völlig nieder und auch die Burg wurde fast vollständig zerstört. Man begann nun mit einem Neubau der Kommende, die seit 1444 Landkommende der Ballei Elsass-Burgund war und 1544, wie auch 1589, umgebaut und vergrößert wurde. Hierzu gelang dem Landkomtur Sigmund von Hornstein am 5. Juli 1568 auch noch der Erwerb von Schloss und Dorf Illerrieden, was ein Bild auf die gute Wirtschaftslage jener Jahre anzeigt. Im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen in Brand gesetzt, konnte die Kommende ab 1655 wieder hergestellt werden. Schon 1729 wurde eine neue Schlossanlage geplant, mit deren Bau aber erst 1750 begonnen wurde.

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