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Kommende Aschaffenburg

Ballei Aldenbiesen

Erzbistum Mainz

Land: Kurfürst-Erzbistum Mainz

 

I. Geschichte

Die Kommende Aschaffenburg war die jüngste Kommende des Deutschen Ordens und konnte auch nur auf eine kurze Lebensdauer blicken. Im Jahre 1716 kaufte der Landkomtur Damian Hugo von Schönborn den Dalberger Hof in Aschaffenburg. Der in den kommenden Jahren stattfindende Aus- und Umbau verschlang zwischen 40.000 und 50.000 Rheinische Gulden. Nachdem bereits 1749 der erste Komtur ernannt worden war, kam es 1750 zur offiziellen Errichtung als Kommende. Schon bereits unter dem zweiten Komtur kam es zu Finanzmanipulationen, welche die Kommende in ihren Grundfesten erschütterten. Alle Sanierungsversuche scheiterten, so dass das Haus nicht mehr vergeben werden konnte und zukünftig lediglich als Absteigequartier des Adels und als Konzertstätte diente1.

 

II. Komture2

Johann Franz von Lamberg (1749-1751)

Franz Heinrich von Hoensbroek (1751-1793)

 

1 C. G.van Dijn, Grundriß und Außenansicht der (späteren) Kommende Aschaffenburg. in: Ritter und Priester. Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Nordwesteuropa., Aldenbiesen 1992, S. 176
2 Leden van de Duitse Orde in de Balije Biesen, Bilzen 1994, S. 168