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Kommende Basel

Ballei Elsass-Burgund

Bistum Basel

Land: Fürstbistum Basel, Eidgenossenschaft (1499/1501)

 

I. Geschichte

Die Kommende wurde zwischen 1284 und 1286 von der Kommende Beuggen auf einem Grundstück begründet, welches dem Deutschen Orden durch das Domstift und dem Kloster St. Alban überlassen worden war. Schon bald konnte der Besitz erweitert und schließlich eine Kapelle errichtet werden1, welche drei Altäre besaß2. Die Kommende selbst war nie von besonderer Größe und erlebte ihre Glanzzeit wohl während des Baseler Konzils. Ihre Konventsmitglieder widmeten sich wohl vor allem der Verwaltung des Kommendenbesitzes3. Bereits 1410/11 lebte nur noch ein Priesterbruder in der Kommende4, was auch 1451 noch der Fall war5.

 

II. Komture

Peter Brunwart (1327-1329)6

Hermann von Ach (erw. 1332/1333)7

Jakob von Reinach (erw. 1349)8

Werner von Brandis (1390-1398)9

 
1 Elisabeth v. Gleichenstein, Vogelschauplan der Stadt Basel von Norden, in: Kreuz und Schwert, Mainau 1991, S. 186
2 Die Deutschordens-Ballei Elsaß-Burgund, Bad Mergentheim 1990, S. 3
3 Elisabeth v. Gleichenstein, Vogelschauplan der Stadt Basel von Norden, in: Kreuz und Schwert, Mainau 1991, S. 186
4 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 65
5 Kurt Forstreuter, Der Deutsche Orden am Mittelmeer, Bad Godesberg 1967, S. 213
6 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 51
7 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 170
8 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 173
9 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 154