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Kommende Gebweiler

 

Ballei Elsass-Burgund

Bistum Basel

Land: Fürstabtei Murbach

 

I. Geschichte

Die Kommende entstand nach 1270 durch die Verlegung der Kommende in Sulz1. Schon 1410/11 lebte nur ein Priesterbruder in der Kommende2. Schon 1414 war Gebweiler mit einem Reineinkommen von 181 fl eines der kleinsten Häuser3. König Ludwig XIV. von Frankreich, in dessen Machtbereich die Kommende nach dem Frieden von Münster lag, übergab diese im Dezember 1672 dem Lazarusorden4. Nachdem der Orden die Kommende schließlich zurückerhalten hatte, wurde sie im 18. Jahrhundert mit der Kommende Ruffach unter einen Verwalter gestellt5.

 

II. Komture

Johann Jakob Rau von Winnenden (1585-?)

Philipp Albrecht von Berndorf (1624-1626)6

Heinrich von Muggenthal (1668-1669)7

Johann Heinrich von Reinach (1683-1686)8

Philipp Friedrich von Baden (1723-?)9

 
1 Karl Otto Müller, Beschreibung der Kommenden der Deutschordensballei Elsaß-Schwaben-Burgund im Jahre 1393, Stuttgart 1958, S. XVIII
2 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 65
3 Karl Otto Müller, Beschreibung der Kommenden der Deutschordensballei Elsaß-Schwaben-Burgund im Jahre 1393, Stuttgart 1958, S. XXI
4 Rudolf Fendler, Die Kammerkommende des Deutschen Ordens in Weissenburg im Elsass, Marburg 1995, S. 160
5 Die Deutschordens-Ballei Elsaß-Burgund, Bad Mergentheim 1990, S. 8
6 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 166
7 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 167
8 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 167
9 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 169