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Kommende Hitzkirch

 

Geschichte

Komture

Bilder

 

Ballei Elsass-Burgund

Bistum Konstanz

Land: Grafschaft Kyburg, Österreich (ab 1263), Schweiz (ab 1415)

 

I. Geschichte

1236 erwarb der Deutsche Orden erste Besitzungen in Hitzkirch1, zu denen ab 1237 auch die Kirche von Hitzkirch gehörte2. Schon 1241 finden wir hier dann einen Konvent, dessen erster Komtur im Jahre 1245 erwähnt wurde3. Neben dem Brüderkonvent, dessen Stärke sich zwischen sechs und neun Mitgliedern bewegte4, gab es seit 1276 auch eine Schwesterngemeinschaft, die wenig später aber nach Suntheim verlegt5 und deren Haus 1307 durch den Komtur verkauft wurde6. Die Kommende, welche 1307 einen Konvent von sechs Ritterbrüdern zählte7 und in der 1410/11 drei Priester- und zwei Ritterbrüder lebten8 hatte ungewöhnlich viele Familiaren. Alleine 45 von ihnen kamen bis 1450 aus der Familie Haidegg und auch die Familie Lieli stellt nicht weniger als 16. Bereits in früher Zeit konnte die Kommende die Pfarreien Hasle und Menznau erwerben, bevor sie 1345 Burg Tannenfels erwarb, welches 1347 und 1352 der Sitz des Komturs war9. Nachdem der Komtur Hans Albrecht von Mülinen 1528 die Konfession gewechselt hatte, annektierte Luzern 1531 die Kommende10.

 

II. Komture11

Gottfried (1245)

Heinrich (1246)

Walter von Lieli (1256)

Rudolf (1256-1266)

Johannes (1271)

Konrad von Goldstein (1274)

Rudolf Kuchli (1283-1285)

Konrad von Wolfgeringen (1289-1290)

Heinrich von Iberg (1292-1295)

Hiltbold von Steckborn (1294)

Ulrich von Jestetten (1304)

Eberhard von Steckborn (1307)

Rudolf von Velven (1313)

Heinrich von Ringgenberg (1318-1329)

Hartmann von Ballwil (1331-1332)

Peter von Stoffeln (1337-1351)

Mangold von Brandis (1351-1354)

Peter von Stoffeln (1354-1371)

Werner von Brandis (1374-1378)

Rudolf von Randegg (1394)

Andreas von Mörsperg (1398)

Werner von Horenberg (1406)

Rudolf zu Rhein (1410-1412)

Imer von Spiegelberg (1413-1414)

Klaus Marley (1414)

Andreas von Schletten (1426-1433)

Hans Truchseß von Rheinfelden (1433-1434)

Heinrich von Ulm (1435)

Hemmann von Erlach (1432-1445)

Hermann von Luternaus (1450-1452)

Wolfgang von Wittingen (1454-1455)

Peter von Uttenheim (1459)

Ulrich Rütler (?-1482)

Jakob von Neuhausen (1485-1500)

Rudolf von Fridingen (1501-1504)

Hans Albrecht von Mülinen (1506-1531)

Johannes Feer (1531-1534)

Johannes Zehnder (1535-1542)

Franz von Fridingen (1542-1545)

Vakanz

Johann Christoph Giel von Gilsberg (1613-1636)

Johann Jakob von Stein (1636-1649)

1649-1669 durch den Landkomtur verwaltet.

Heinrich von Muggenthal (1669-1688)

Franz Johann von Reinach (1688)

Johann Reinhardt Goldt von Lampatingen (1688-1698)

Johann Jakob Christoph Stürzel von Buchheim (1698-1711)

Georg Friedrich Stürzel von Buchheim (1711-1716)

Johann Franz Karl von und zu Schönau (1716-1727)

Philipp Friedrich von Baden (1727-1736)

Josef Ignaz von und zu Hagenbach (1736-1747)

Christian Moriz Eugen Karl von Königsegg-Rothenfels (1747-1752)

Beat Konrad Philipp Reutner von Weil (1752-1756)

Johann Baptista Ferdinand von Eptingen (1756-1764)

Franz Ferdinand von Ramschwag (1764-1791)

. von Truchseß (1791-1792)

Franz Fidel Anton Thomas Truchseß von Waldburg-Zeil-Wurzach (1792-1804)

 

1 Klaus Militzer, Die Entstehung der Deutschordensballeien im Deutschen Reich, Bad Godesberg 1970, S. 81
2 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 123
3 http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11871.php (19.12.2009)
4 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 123Konventsstärke 1256: 7 Brüder; 1266: 3 Brüder; 1273: 5 Brüder; 1290: 9 Brüder; 1414: 3 Brüder
5 http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11871.php (19.12.2009)
6 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß derhttp://www.stadtarchiv-heilbronn.de/stadtgeschichte/chronologie/chronologisch/1333/_files/Deutschhof_um_1900.jpg Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 123Konventsstärke 1256: 7 Brüder; 1266: 3 Brüder; 1273: 5 Brüder; 1290: 9 Brüder; 1414: 3 Brüder
7 http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11871.php (19.12.2009)
8 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 64
9 Marian Tumler, Der Deutsche Orden im Werden, Wachsen und Wirken bis 1400 mit einem Abriß der Geschichte des Ordens von 1400 bis zur neuesten Zeit, Wien 1955, S. 123-124
10 http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11871.php (19.12.2009)
11 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 148-173

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