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Kommende Köniz

 

- Geschichte

- Komture

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KOMMENDE  KÖNIZ

Ballei Elsass-Burgund

Bistum Konstanz

Land: Deutscher Orden, Kanton Bern (1729)

 

I. Geschichte

Das im Dorf Köniz gelegene Augustinerchorherrenstift wurde 1226 von Kaiser Friedrich II. an den Deutschen Orden übergeben. Mit den Gebäuden kamen auch die Rechte und Güter des ehemaligen Stiftes, wie auch die Pfarrkirche, an den Orden. Da sich die Chorherren gegen die Übereignung ihres Stiftes zur Wehr setzten, zog sich die Übergabe bis zum Frühjahr 1236 hin, und erst ein Schiedsspruch vom 31. Mai 1243 brachte das Stift dann endgültig an den Deutschen Orden, gemeinsam mit den verschiedenen Pfarrpatronaten der Umgebung1. Lebten 1410/11 in der Kommende noch je vier Ritter- und Priesterbrüder2, so sank ihre Zahl bis 1451 auf drei Ordensbrüder3. Als 1528 die Reformation eingeführt wurde, wurden die Güter beschlagnahmt, und der letzte Komtur floh nach Altshausen. Hierbei konnte er das Archiv der Kommende retten. Wenn die Ballei im Jahre 1552 auch eine Rückgabe der Güter erreichte, so wurde die Kommende doch nicht mehr besetzt und zukünftig von einem Vogt verwaltet. Im Jahre 1729 kaufte die Stadt Bern für 120.000 Reichstaler dem Orden die Besitzungen der ehemaligen Kommende Köniz ab4.

 

II. Komture

Rudolf Kuchli (1310)5

Konrad von Kramburg (erw. 1331)6

Mangold von Brandis (1338-1345)7

Hartmann de Ballwil (1345-1355)8

Heinrich von Tettingen9

Werner von Brandis (1357)10

Franz Senno (1393-1398)11

Vinzenz von Bubenberg (erw. 1365/1368)12

Arnold Schaler (erw. 1377/1379)13

Hans Truchseß von Rheinfelden (1433-1445)14

Hemmann von Erlach (1452-1456)15

Christoph Reich von Reichenstein (1485)16

...

Christoph Reich von Reichenstein (1488-1492)17

Rudolf von Fridingen (1503-1521)18

 

Kommende Köniz Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Koeniz_Schloss.jpg&filetimestamp=20080629212816 (27.01.2012)Kommende Köniz Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Koeniz_Schloss.jpg&filetimestamp=20080629212816 (27.01.2012)

 
 
1 Hans G. Boehm, Die Deutschordens-Ballei Elsaß-Burgund, Bad Mergentheim 1990, S. 26-27
2 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil I, Marburg 2002, S. 65
3 Marian Biskup, Visitationen im Deutschen Orden im Mittelalter. Teil II, Marburg 2004, S. 130
4 Hans G. Boehm, Die Deutschordens-Ballei Elsaß-Burgund, Bad Mergentheim 1990, S. 26-27
5 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 150
6 http://www.query.sta.be.ch/report.aspx?rpt=1&id=31314 (20.04.2010)
7 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 171
8 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 152
9 Rüdiger Schmidt, Die Deutschordenskommenden Trier und Beckingen. 1242-1794., Marburg 1979, S. 296
10 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 154
11 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 174
12 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 175
13 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 174
14 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 158
15 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 158
16 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 187
17 Peter Heim, Die Deutschordenskommende Beuggen und die Anfange der Ballei Elsass-Burgund, BadGodesberg 1977, S. 187
18 Franz Rudolf Wey, Die Deutschordens-Kommende Hitzkirch, Luzern 1923, S. 160